Im W-LAN-Dschungel

11 Jul

Also w-lan ist ja was Tolles. Richtig klasse. Du kannst unterwegs überall einfach so ins Internet gehen (vorausgesetzt, du kennst das jeweilige Passwort). Aber ganz ehrlich, muss es denn parallel in jedem Wohnhaus 20 verfügbare Netze geben? Sind das nicht enorm viele Strahlungen, Wellen und flirrende Daten, die uns da um die Ohren fliegen? Mal ganz abgesehen von der Suche nach dem richtigen Netz, die so schon ein paar Minuten in Anspruch nehmen kann. Das muss doch auch ökonomischer gehen. Kosten sparen würde das Ganze ja auch, wenn man sich einfach ein Netz teilen könnte (und Zeit, da man sich nicht auch noch gegenseitig blockiert…)

Besonders schön sind die kreativen Namen, die wir „unserem“ w-lan geben. Der Name sagt viel aus. Von lässig-cool „in_da_street“ über dick auftragend „penthouse mümmelmann“ oder individuell, aber vielleicht etwas zu offen „Sabines_PC“ bis hin zu einfallslos „Vodafone-47“ gibt es viele Möglichkeiten der Namensgebung.

An öffentlichen Orten ist es in Hamburg meist nicht ganz so einfach, Zugang zum freien Internet zu finden. Im Coffeeshop ist die Zeit für den Zugang oft begrenzt oder es gibt aus Prinzip schonmal kein Netz – die Leute sollen ja nicht länger als nötig die Sitzplätze blockieren. Wenn es einen Zugangscode gibt, werden zudem private Daten mit ausgelesen, also sollte man lieber ein allgemeines Passwort anfordern, als sich über einen individuellen Papierschipsel anzumelden.

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4 Antworten to “Im W-LAN-Dschungel”

  1. Nathalie Juli 11, 2013 um 4:43 pm #

    Ja ja, das gute W-Lan… Immer wieder schön, wenn man mit dem Smartphone gerade im mobilen Netz unterwegs ist und während man eine Nachricht schreibt, liest oder etwas nachschaut ploppen gleich 5-10 verfügbare Netzwerke auf… in die man gar nicht rein kann oder will, weil man das Passwort nicht hat. Ist also neben der Strahlung auch noch ein Faktor, der einen daran hindert, das zu tun was man mag, weil man erst gefühlte 10x das Popup wegklicken muss… Von den Namen ganz zu schweigen… Wobei die mich zumindest oft sehr amüsieren. 😉

    • hamburgerdeern84 Juli 14, 2013 um 5:24 pm #

      Ja genau, das kostet immer wieder Zeit und Nerven… am liebsten fahre ich daher manchmal im Flugmodus durch die Gegend – aber das hilft ja auch nur begrenzt! 😀

  2. Dirk Juli 24, 2013 um 6:20 am #

    Ich möchte als „Fachmann“ eine Kleinigkeit richtig stellen, weil ja Datenschutz gerade wieder in aller Munde ist:
    Es ist völlig egal, ob der WLAN-Zugang offen ist, mit einem allgemeinem oder individuellen Passwörtern geschützt – solange ihr eure Daten nicht verschlüsselt, kann sie jeder mit etwas Know-How mitlesen. Da hilft nur so etwas wie ein VPN (virtuelles privates Netzwerk). LG

    • hamburgerdeern84 Juli 24, 2013 um 8:59 am #

      Danke für die Anmerkung! Da hab ich mich mal wieder einer Illusion hingegeben…
      Ob wir da jemals eine große, umfassende Änderung erfahren werden? Schließlich sind die meisten Leute entweder zu faul sich selbst darum zu bemühen oder schieben das Problem einfach von sich, weil sie sich nicht qualifiziert und damit paradoxerweise sicher fühlen.

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