Der Handwerker in mir

14 Nov
ikea

© IKEA Anleitung

Ja, manchmal kommt er durch, mein innerer Handwerker. Dann brauche ich einen Schrank, ein Regal, irgendwas. Gebt mir einen Hammer oder einen Schraubenzieher in die Hand und ich bin glücklich. Danke, Ikea, für die wundervolle Idee, uns neben gut kombinierbaren und preisgünstigen Möbeln auch ein bisschen Spass mit auf den Weg zu geben. Und einen Hotdog, selbstverständlich. Das beste ist natürlich, die neu aufgebauten Sachen zu begutachten. Das könnte ich stundenlang tun. Und alles einräumen, dekorieren, wieder umräumen. Den neuen Raum begutachten und erleben. Manchmal muss einfach alles ein bisschen anders aussehen als vorher.

Manchmal muss sich einfach etwas bewegen, etwas tun. Dinge in die Hand nehmen gibt immer ein gutes Gefühl. Das Gefühl, die Dinge in der Hand zu haben eben.

Natürlich ist es ein Unterschied, ob man einen Tisch aufbaut oder eine Klobrille anbringt. Aber der Effekt ist der gleiche. Ich bin ungemein stolz auf mich, auch wenn ich mit Anleitung gearbeitet habe. Manchmal gerade dann, wenn trotz der Anleitung alles gut aussieht. Wen stört es schon, wenn hier mal eine Schraube über oder da mal ein undefinierbares Plastikteilchen zu viel ist. Plastik vertrau ich schonmal sowieso nicht. Und noch ist ja auch nichts zusammengebrochen.

Das Handwerk lässt sich auch beim Backen gut unter Beweis stellen. Ich backe total gerne, am liebsten irgendwas neues. Das schönste ist doch das Ausprobieren.

Und wenn ich mich dann genug ausgetobt habe, geh ich wieder zurück an meinen Schreibtisch und lass meinen Kopf weitermachen.

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2 Antworten to “Der Handwerker in mir”

  1. Faktoid November 14, 2013 um 8:51 am #

    Ikea Möbel zusammenbauen, nein schon der Kauf derselben führt mich an meine Grenzen und deutlich darüber hinaus.
    Da werden Ängste wach, die sonst, tief im Verborgenen vor sich hin schlummern.
    Manche Teile, im Schweisse meines Angesichts nach Hause gewuchtet, verbleiben dort für Wochen in Originalverpackung.
    Selten wächst daraus das Möbel hervor, dass ich gekauft habe. Noch seltener wird daraus ein Akt der Befreiung. Hier wird gescheitert. Auf allen Ebenen.
    So ist das halt mit der unterschiedlichen Wahrnehmung.

    • hamburgerdeern84 November 14, 2013 um 9:04 am #

      Ok, ich geb es zu: Da wartet auch noch ein Paket seit zwei Monaten ungeöffnet auf mich. Ich brauche so einen Rappel…und den hab ich nicht jeden Tag. Aber dann geht es richtig los.

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