Das Gute im Bösen

26 Dez

Weihnachten ist für mich die Zeit zum Lesen. Momentan lese ich das sechste Buch der Fantasy-Saga „Game of Thrones“ und ich muss gestehen, dass mich erst die Serie zu den Büchern gebracht hat. Und es ist wirklich nicht das Gleiche! Eine Staffel sind ungefähr zwei Bände, die dritte Staffel habe ich bereits gesehen. Nun müsste ich ja mit dem sechsten Buch eigentlich den gleichen Stand erreicht haben, aber irgendwie ist alles anders. Einiges ist wirklich komplett umgeschrieben worden für die Serie, andere Sachen passieren in einer anderen Reihenfolge. Vielleicht hätte ich ein bisschen mehr Abstand gebraucht.

Gestern auf jeden Fall – so bei Seite 500 herum – passierte etwas, was in der Serie (noch) nicht bearbeitet wurde. Ich werde hier nichts vorwegnehmen, keine Angst. Aber da war ein Familienmitglied einer bösen (da intriganten und machtgeilen) Familie in Gefahr. Und ich hatte tatsächlich Angst um diese eigentlich böse Figur. Komisch, dachte ich mir, bis mir aufging, dass der Autor stets das Gute im Bösen und andersherum das Böse im Guten darstellt. Das Gleichgewicht verschiebt sich bisher ganz gut, aber dann machte ich mir Gedanken um das große Ganze.

Ja, Weihnachten ist ganz ähnlich. Da gibt es die bösen Kalorien im guten Essen, die guten Absichten in den bösen Sprüchen, die bösen Nebenwirkungen (für die einsamen Menschen) beim guten Fest der Liebe, die guten Geschenke im bösen umweltschädigenden Geschenkpapier und vieles mehr. Die Welt ist halt nicht schwarz-weiß. Die Frage ist nur, ob das große Gleichgewicht besteht? Oder ob wir das auch nur konstruieren mit unseren Ansichten und Beobachtungen?

 

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2 Antworten to “Das Gute im Bösen”

  1. Holly Dezember 31, 2013 um 3:21 pm #

    Mir ging es mit GoT ganz genau so! Erst fing ich mit der Serie an (und wurde süchtig), dann habe ich mir nach langem Überlegen das 1. Buch gekauft. Hatte den 1. Band so oft und in der Hand und habe ihn dann doch wieder zurück gelegt, weil: „ich kenne doch die Serie schon, warum sollte ich jetzt das Buch lesen, wo ich die Inhalte doch schon kenne?“ Nun, nach den ersten 200 Seiten des 1. Teils kann ich nur sagen: TOLL! Ein großartiges Leseerlebnis. Und: ich durchschaue jetzt auch die verschiedenen Familienbande viel mehr, muss zugeben, dass ich nach der 3. Season schon sehr verwirrt war, was die jeweiligen Familien, sowie deren Geschichten und auch Feindseligkeiten betrifft. Ich freu mich jedenfalls schon auf die nächsten Bände.. und natürlich auch die nächste Season 🙂

    • hamburgerdeern84 Januar 1, 2014 um 11:50 pm #

      Ja, das macht auf jeden Fall Spaß, finde ich. Die ganzen Figuren noch einmal richtig kennen lernen…Familienbanden durchschauen. Und später alternative Ideen gegen die Serie abwägen ist auch interessant. Manchmal liest es sich schnell weg, andere Male habe ich ein bisschen gekämpft mit den Farben und Bannern 😉 die werden teilweise sehr ausführlich beschrieben. Und ich bin schon soooo gespannt auf Staffel 4!

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