Das Herz

27 Dez

Ein Herz, klein und dunkel und gemein. Und egoistisch. Wird es seiner Definition gerecht? Seinem Namen? Oder ist es noch nicht da, noch nicht ganz.

Ist es vielleicht schon darüber hinausgegangen? Zerdrückt, zerkocht, getreten. Gebrochen? Ist es in der Lage, zu lieben? Zu respektieren, zu vergeben? Wie kann ein Herz an Perspektive gewinnen, wo es doch nur so begrenzt ist – wenn auch zentral?

Es verlangt. Das ist seine Aufgabe. Und wenn es bekommt, dann gibt es auch. Es wird nicht lügen. Das kann es sich nicht leisten. Es kann nur größer oder kleiner werden, gesund sein oder krank werden. Aber es wird nicht lügen.

Es ist ja nicht das Gehirn. Das nur von Luft lebt. Das Herz lebt von der Liebe. Vom Rot. Vom Blut. Nicht mehr und nicht weniger.

 

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