Mal ausprobiert: Loslassen

22 Mai

Ich bin durch Zufall vor einigen Tagen auf einen Blog gestoßen, in dem sich jemand täglich von Überflüssigem im eigenen Haushalt befreit. Die Idee hat mich sofort begeistert, also habe ich nach einigem Hin und Her nun auch ein solches Projekt ins Leben gerufen: Überdenken und Verschenken.

Täglich werde ich es wohl nicht schaffen, da am Ball zu bleiben, aber eben so oft es mir möglich ist. Bisher hat ein bisschen Müll dran geglaubt – wer sich noch an die Bonsai-Geschichte erinnert, wird vielleicht etwas traurig sein. Es hat halt einfach nicht sein sollen.

So erleichternd die Idee auch ist, „fürchte“ ich mich jetzt schon davor, irgendwann „gute“ Sachen loslassen zu müssen. Was erstens natürlich völliger Schwachsinn ist: Ich muss schon mal gar nichts. Und zweitens liegt gerade darin ja auch die Herausforderung! Wenn es nicht ein bisschen weh tut, weiß man gar nicht, um was für Müll man sich eigentlich die ganze Zeit kümmert.

Auch wenn ich durch die Zeit im Ausland bereits viel Überflüssiges losgeworden bin, schadet es nicht, auch heute wieder darauf zu achten, was man eigentlich nicht braucht. Was einem ein Stück weit die „Luft wegnimmt“.

Nach nur zwei Tagen sehe ich schon spürbare Erfolge: Ich habe Ordnung in die eine oder andere Ecke gebracht und sogar mein E-Mail-Postfach nebenbei sortiert.

Wer Lust hat, kann mitlesen und wer mag, darf natürlich auch mit eigenem Projekt mitmachen! Viel Spaß und ich hoffe, es ist euch genau so eine Inspiration wie es mir eine war…

 

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11 Antworten to “Mal ausprobiert: Loslassen”

  1. SalvaVenia Mai 22, 2014 um 7:00 pm #

    Diese Idee hätte ich auch sofort gehabt: Verschenken! 🙂

    • hamburgerdeern84 Mai 22, 2014 um 7:05 pm #

      Ja, mal sehen wie das in der Praxis läuft…aber das wird sich dann schon ergeben 🙂

      • SalvaVenia Mai 22, 2014 um 10:14 pm #

        Die Sache ist wirklich toll. Muß mal gucken, ob ich so etwas vielleicht auch machen werde. 🙂

  2. Ruhrköpfe Mai 22, 2014 um 9:43 pm #

    Besonders motivierend, wenn man Dinge dabei sogar verkaufen kann 🙂

  3. nandalya Mai 23, 2014 um 7:30 am #

    Das Gerümpel des Alltags zu entfernen befreit oft auch den Kopf. 🙂

  4. stefanini Mai 23, 2014 um 8:32 am #

    Was für die einen Gerümpel ist, ist für die anderen nutzbar. Vor meinem Umzug habe ich Dinge herausgestellt, die ich nicht in die neue Wohnung mitnehmen wollte, die aber alle noch gut aussahen/gut waren. Am Ende des Tages waren alle weg. Ich nehme an, ich habe Menschen Freude gemacht, indem ich ihnen Dinge schenkte.
    Und da wir nun zwei Küchen zusammengeführt haben, überlege ich, ob man die Küchendinge, die sich doppelten, nicht vielleicht einfach z.B. nach Bosnien schicken sollte. Mal sehen, welche Organisation sich da auftun lässt.

    • hamburgerdeern84 Mai 24, 2014 um 8:15 pm #

      Eine sehr gute Idee. Sachspenden finde ich sowieso gut, aber auch in der Nachbarschaft oder Familie gibt es immer Leute, die sich freuen.

  5. bunterblogger Juni 18, 2014 um 10:40 am #

    ich muesste mal gründlich ausmisten, da hat sich ein zeug angesammelt, es ist unfassbar

    • hamburgerdeern84 Juni 18, 2014 um 9:20 pm #

      Es tut sehr gut! Vor allem macht es Spaß, die eigenen Fortschritte zu dokumentieren…

      • bunterblogger Juni 19, 2014 um 5:34 pm #

        heute mittag hab ich schon mal angefangen im oberen stockwerk

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