Generationen von Gedanken

4 Jun

Wenn man die Welt der Gedanken einmal evolutionstheoretisch betrachtet – überleben dann nur die stärksten?

Und welche sind das? Wahrscheinlich nicht automatisch die besten. Die leisen, die anderen, wollen wohl auch mal gehört werden. Aber die Wiederholung der ewig gedachten (inzwischen geglaubten) Gedanken lässt dies oft nicht zu.

Meditation wirkt dieser Entwicklung wohl entgegen, gibt allen Impulsen Raum. Auch denen, dir wir schnell zur Seite schieben und durch lautere, größere Ideen irgendwann nicht mehr hören.

Auch die Träume geben denjenigen Gedanken und Emotionen eine Chance zur Entfaltung, die sich tagsüber nicht durchzusetzen vermögen. Das Gehirn prüft nachts ohne Schranken und Schubladen.

Die nächste Gedanken-Generation scheint meist klarer als die vorherige. Einige Gedankenkinder richten sich strikt nach den Eltern, andere grenzen sich ab. Wieder andere werden gar fanatisch. Und einige sterben, bevor sie je gelebt haben.

Die Gedanken sind frei? Vielleicht im Moment ihrer Geburt. Aber danach gliedern sie sich ein in die Familie der sie umgebenden Gedanken. Wir sollten sie pflegen, damit sie sich frei entfalten dürfen.

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2 Antworten to “Generationen von Gedanken”

  1. nandalya Juni 4, 2014 um 4:10 pm #

    Gibt es Gedankendressur? Wenn ja: weg damit! Weg mit all den Zäunen, den Käfigen. Und weg auch mit dem Dompteur.

    Guter Beitrag, gefällt mir sehr! 🙂

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