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Was dich erwartet, hier

10 Jan

Eine stürmische Welt und ein warmes Zuhause

Verrückte Köpfe und Mut im Hass

Tausend Ideen und Leidenschaft für dieses Leben

Bereits seit Jahren geplanter Spaß

Laute und leise Töne und Tänze

Ganz viel Nähe

und Sandkasten, Gras

Wer weiß wie es wird

aber es wird eins: Krass.

Warum eigentlich bloggen?

18 Okt

Als ich angefangen habe, hier meine Gedanken über meine Heimatstadt und mein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihr zu veröffentlichen, war es eher ein Experiment als ein lang angelegtes Projekt. Und doch poste ich jetzt seit einem halben Jahr in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, was mir so begegnet und durch den Kopf geht. Und ich bin fasziniert von den vielen anderen Leuten, die tolle Ideen, Geschichten, Gedanken oder auch Poesie veröffentlichen. Und natürlich Fotografie.

Ich freu mich, wenn mir jemand in der „realen“ Welt über den Weg läuft und mich auf einen Eintrag anspricht – am Anfang war das sogar (traurigerweise?) ein Kriterium für mich, weiterzumachen. Ich war aufgeregt und verfolgte die Reaktionen. Natürlich ist es mir immer noch total wichtig, was andere denken (nur allzu menschlich, wie ich es mir immer selbst schön rede…). Aber ich schreibe hier inzwischen auch wirklich für mich selbst. Als eine Art Übung, Ausgleich, um bei mir selbst zu bleiben. Ich danke euch allen, die das eine oder andere hier interessant finden. Und vielleicht sogar regelmäßig die Einträge verfolgen. Danke euch.

Das Wichtigste aber habe ich erst gestern Abend realisiert. Ich wollte mein ganzes Leben schon Schriftstellerin werden. Naja, seit ich denken kann und schreiben zumindest. Ich habe dann auch eine Reihe spannender erster Seiten verfasst. Ich liebe erste Seiten. Alles ist neu, alles möglich. Ich bin total verbunden mit der Geschichte und den Figuren. Und wenn (also auch falls) ich mich dann ein zweites Mal an die Story setze, ist meistens alles weg. Nur bei wenigen Projekten ging es mir nicht so. Daher ist hassliebehamburg wirkilch ideal für mich. Lauter erste Seiten. Jedes Mal kann man völlig neu anfangen, ein brandneues Thema bearbeiten und immer wieder von vorn anfangen. Und doch gibt es eine Verbindung, ein übergeordnetes Thema. Darum liebe ich das Bloggen.

Faszination Hamburg

14 Mrz

Knapp dreißig Jahre lebe ich nun hier, in dieser relativ großen und unglaublich schönen Stadt in Norddeutschland an der Elbe. Mir ist bewusst, wie viele Leute hier gerne herkommen, Urlaub machen und einfach nur hier leben möchten. Hamburg bietet scheinbar unendlich viele Möglichkeiten, das Leben zu genießen. Und doch gibt es Tage, die sich sicher schon zu einigen Jahren aufsummieren lassen, an denen ich einfach nur weg will. Nun, vor einiger Zeit habe ich es tatsächlich geschafft, über einen längeren Zeitaum die Hansetadt zu verlassen und bin einmal zum anderen Ende der Welt aufgebrochen. Ich habe Kanada (und ein bisschen die USA) bereist, dort gearbeitet und gelebt. Ich war unendlich glücklich. Und doch, irgendetwas in mir wollte unbedingt zurück. Klar sind es die Menschen, die man vermisst. Aber auf einmal, mit diesem riesigen Abstand, konnte auch ich behaupten, Hamburg sei die schönste Stadt der Welt.

Mittlerweile bin ich wieder eine zeitlang hier, mitten im Alltag angekommen und auf dem Boden der Tatsachen. Hamburg nervt mich manchmal so sehr, dass ich sogar ernsthaft überlege, aufs Land zu ziehen. Aber selbst das könnte man noch innerhalb der Stadt tun.

Dieser Blog soll subjektive Eindrücke Hamburgs zeigen, in allen Facetten. Gerade auch den nervigen. Vielleicht söhne ich mich so eines Tages aus mit dieser etwas dörflichen Metropole und seinen speziellen Einwohnern. Oder ich habe irgendwann endlich den Mut, Hamburg für immer zu verlassen…