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The Rock – Der Berg ruft

25 Mai

Destination: Bremen, Werk eines großen deutschen Automobilherstellers

Ortszeit: 1400

Mission: Bezwingen Sie einen Berg mit 70 % Steigung aufwärts und 80 % Steigung abwärts

Fotos: Hier und hier

 

Die Crew setzt sich um 1100 in Bewegung. Voll ausgerüstet mit Trinkflaschen, Erfrischungsstäbchen, Prospekt (!) und minimalem Herzklopfen.

Die Sonne scheint, es wird ein heißer Tag. Doch die Crew weiß noch nicht, wie sehr sie am Ende ins Schwitzen geraten wird.

Die Crew besteht aus dem Beschenkten (genannt Selbstfahrer), der ersten Beifahrerin (genannt Fotografin) und der zweiten Beifahrerin (genannt Berichterstatterin).

Der Selbstfahrer hat sich bereits vorab über die Mission informiert und verspürt dementsprechend eine Aufregung von ca. 30-40 %. Die Fotografin checkt noch einmal ihre Ausrüstung. Die Berichterstatterin wähnt sich in völliger Beteiligungslosigkeit, die sich sehr bald als Illusion herausstellt.

Auf dem Gelände angekommen, verlässt die Crew ihr Fahrzeug und begibt sich vertrauensvoll in die Hände des so genannten Instructors. Der Instructor lässt die Crew in sein Fahrzeug einsteigen, der Selbstfahrer sitzt zunächst auf dem Beifahrersitz. Die Beifahrerinnen nehmen Platz auf der Rückbank. Es gibt keine speziellen Gurte, angeschnallt wird sich selbstverständlich trotzdem. Eine kleine harmonische Runde entlang am Werk führt den voll beladenen Geländewagen schließlich zum Übungsgelände. Das erste Hindernis ist schon in Sicht – eine Brücke, die nur aus zwei schmalen Planken besteht. Der GLK mit seinen 265 PS (!) schafft sie mit Links.

Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung: Eine Kamera zeigt den Insassen alle Sichtweisen um das Auto herum: vorne, hinten, oben und unten. Die Unterbodenaufnahme zeigt, wie es unter der Brücke aussieht. Links davon wird auf einem extra Bildschirm die Ansicht von oben auf den Wagen dargestellt. „Die Drohne fliegt circa fünf Meter über dem Auto und liefert ein beständiges, gestochen scharfes Bild“. Der Instructor gerät richtig in Fahrt.

Auch auf dem Parcours.

Es geht einen kleinen Abhang hinunter – die Technik macht mehr als der Mensch. Die Devise heißt oft: Füße weg von den Pedalen. Wer hier nicht hört, spürt die Konsequenzen. Die Aufregung des Selbstfahrers steigt auf 60 %. Die Mitfahrerinnen spüren, dass sie live und in Farbe dabei sind. Und sich gleich in die Hände des Selbstfahrers begeben werden.

Es geht über eine Buckelpiste, einen 60 %-igen Hang hinauf und direkt zu auf eine Vorrichtung aus Holz, an der links und rechts entlang gefahren werden kann. Rechts mit einer Neigung von 30 %, links noch einmal 20 %. Wir nehmen zuerst die 30 %. Das Auto neigt sich nach rechts, fährt aber weiter. Die Gurte halten. Der erste Anflug von Achterbahn. Die Schwerkraft zerrt von rechts. Dann ist es vorbei, das Auto fährt auch sicher auf drei Rädern und fängt sich wieder. „Das muss der Wagen aushalten, steht ja so im Prospekt“, erklärt der Instructor. „Bei 30,5 % Neigung wäre allerdings auch schon Schluss, dann kippt der Wagen zur Seite.“ Später stellt sich heraus, dass es in Wirklichkeit 35 % sind, aber das klingt ja nicht ganz so eindrucksvoll.

Die nächste Etappe ist ein Hang am Bach entlang. Wildnis pur, auf der linken Seite schwimmen Baby-Blesshühner. Und die Mama. Sechs Nachwuchshühner werden derzeit zu Kampf-Schwimmhühnern ausgebildet, um die herunterfallenden Fahrzeuge wieder sicher an Land zu bringen. Wir kippen nach links und haben eine gute Sicht direkt auf das Wasser. Am Ende des Weges ist man froh, wieder aufrecht durch die Gegend zu fahren.

Es geht weiter, eine Treppe hinauf. Und natürlich auch wieder hinunter. „Zwischen 8 und 10 km/h fährt es sich eine Treppe ganz gemütlich hinauf“, so der Instructor. Durchgeschüttelt wird das Team trotzdem. Kurz bevor es – endlich (oder schon?) – auf den Berg geht, wird noch eine „russische Straße“ (O-Ton eines Selbstfahrers) bezwungen. Das Auto arbeitet mit jeweils zwei Rädern. Gas geben, bremsen – Stop and Go mal anders. Das kann ein Geländewagen also auch. Schnell geht es zwar nicht voran, dafür gut durchgeschüttelt vorwärts! Auch auf Rollen macht der GLK eine gute Figur. Der Technik sei Dank finden die Räder innerhalb weniger Sekunden ihren Grip, wo sich andere Autos sozusagen tot rollen würden.

 

Und. Dann. Kommt. Der. Berg.

 

Die Aufregung bei sämtlichen Insassen – den Instructor ausgenommen – steigt auf 80 %. Fast so viel Steigung muss das Auto jetzt erklimmen. Und es geht einfach los.

[Die Berichterstatterin möchte laut schreien, aber besinnt sich zum Glück.]

Direkt mit der Schnauze in den Himmel geht es auf „The Rock“ – und das hat so gar nichts von Alcatraz hier. Oben angekommen, ist kurzes Durchatmen angesagt. Der Magen macht sich ein wenig bemerkbar. Der Instructor rollt ein Stück vor und erklärt wieder: „Die Füße weg vom Pedal. Die Technik macht das alles alleine. Steht ja so im Prospekt.“ Nach zwei Metern bremst er auf offener Strecke und alle starren nach vorne direkt auf den Boden. Es geht fast im 90° -Winkel bergab. Das ist wie Achterbahn, nur dass da ein Mensch lenkt. Eine großartige Lektion in Sachen Vertrauen.

 

ICH WILL HIER RAUS!

 

Der Wagen rollt weiter bergab, schwingt sich sanft zurück in die Waagerechte und der Spuk ist vorbei. Zumindest fürs Erste. Denn nun ist ja der Selbstfahrer dran!

Ähnlich wie der Instructor fährt der Selbstfahrer das Gefährt zielsicher über den Parcours. Die Berichterstatterin denkt die ganze Zeit an den Berg und hat den Verdacht, dass es den anderen ähnlich geht. Der Instructor gibt Anweisungen wie „Gas“, „Mehr Gas“, „Hab ich was von bremsen gesagt?“. Wir ruckeln so über die Landschaft. Die Fotografin hat sich inzwischen in Position gebracht, um das Ganze auch von außen zu dokumentieren.

Steigung, Neigung, Baby-Kampf-Blesshühner, Buckelpiste, „Nicht bremsen“, und schließlich stehen wir vor dem Berg. „Diese Reifenspuren dort entstehen, wenn der Wagen abrollt und wieder Gas gegeben wird“, erklärt der Instructor. Steht nicht im Prospekt, sondern ist tatsächlich so passiert. Doch wer jahrelang Motorräder, Autos, LKWs, Wohnmobile und Busse durch die Welt bewegt hat, fährt auch lässig so einen Berg hoch. Anders sieht es oben aus. „Sie bremsen, wenn ich Stop sage.“ – „Hab ich schon Stop gesagt?“ Der will doch wohl nicht schon gleich wieder runter? Nein, er wollte nur schon einmal den Ansatz des Abhangs ins Blickfeld rücken. Danke, lieber Instructor.

„Dann Füße vom Pedal und nur Lenken.“ Die Abfahrt ist etwas ruckeliger, aber im Prinzip ähnlich wie beim ersten Mal. Nur fahren wir am Ende nicht gleich in die richtige Richtung. „Da hätten Sie dann lenken sollen, als ich es gesagt habe.“ Zu spät. Mit Menschen arbeiten ist nicht so einfach. Doch der Instructor hat die Ruhe weg. Vertraut halt der Technik. Und dem Prospekt.

Egal, jetzt haben wir es ja geschafft. Mit einem Radius von nur elf Metern wendet der Wagen und nimmt noch einmal Anlauf auf den Berg. „Beim zweiten Mal geht es doch viel besser“, freut sich der Instructor. Er scheint der Einzige zu sein. Doch hoch geht es wieder recht gut, auch runter flutscht es dieses Mal. Alle sind erleichtert. Der stolze Bezwinger des Bergs bekommt einen Stein verliehen – die graviert der Instructor nach eigenen Angaben abends nach Feierabend in Heimarbeit.

Alles in allem eine aufregende, gelungene Fahrt! Mission erfüllt. So steht es ja schließlich im Prospekt.

Am Rande sei noch erwähnt:

Die jüngste Teilnehmerin bisher war 17 Jahre jung und hatte gerade ihren Führerschein gemacht, der älteste Teilnehmer war bisher 86 Jahre alt. Täglich fahren die drei GLKs zwischen 10 und 30 Mal über den Berg, bei Großveranstaltungen auch öfter.

Sogar zum Schilder-Putzen im Sommer und zum Streuen im Winter setzen sich die Instructors in ihren Wagen und bezwingen alleine den Berg ganz nebenbei.

Im Auto durch Hamburg

23 Okt

Generation Hello Kitty

In Hamburg sind immer noch viele Leute mit dem Auto unterwegs. Trotz hoher Benzinpreise, trotz der Umweltfrage und vor allem: trotz ständiger Staus. Naiv setzt sich der oder die moderne Großstädter(in) hinters Steuer und denkt jeden Tag wieder, er oder sie würde in Eimsbüttel, Eppendorf oder an der Alster schon einen Parkplatz finden. Und mit der richtigen Einstellung klappt es sogar meistens. Warten auf den Bus? Nee, lieber eine halbe Stunde Stop-and-Go, da hat man es wenigstens selbst in der Hand. Also gefühlt zumindest.

Viele müssen auch aus beruflichen Gründen durch den Feierabendverkehr. Mit ihren Kollegen oder Chefs sitzen sie zusammen im Wagen und quetschen sich Zentimer für Zentimeter Richtung Firma, wo sie dann endlich in die Bahn springen können. Achja, die ist ja auch voll. Nun denn.

Die meisten Autos transportieren nur eine oder zwei Personen. Auch bei einem Zweitürer gehen zwar hinten noch Leute rein, aber genau diesen Luxus gönnt man sich ja im Auto: für sich zu fahren. Zwischen Taxis, Bussen und Pizzaboten – manchmal auch einigen Monstertrucks – bahnt sich Hamburgs bürgerliche Straßenelite dann ihren Weg. Und wieder zurück.

Ziemlich neu ist ja nun auch Car2Go, ein bisschen wie das Stadtrad in Automobilform. Das beste an diesen Mini-Mietwagen (mini sowohl in Form der Größe als auch Dauer der Mietzeit) ist, wie ich finde, dass man es einfach irgendwo stehen lassen kann, wenn man fertig ist. Und der nächste muss es dann finden.

Und neu ist auch der Trend, überall ein Navigationsgerät zu benutzen. In beinahe jedem Auto um mich herum sehe ich die kleinen Monitore, aber wenn ich mal von einigen meiner (zugegeben weiblichen) Freunde ausgehe, nützt es manchmal trotzdem nix. Ich verfahre mich lieber richtig. Ohne Navi. Dann sieht man auch was von der Welt. Aber doch lieber erstmal nur in Hamburg, da kenne ich mich zumindest theoretisch aus. Und man kann ja immer noch sein Telefon anschmeißen und sich die Map anschauen…was haben wir eigentlich früher gemacht?

Wichtige Erkenntnisse – back to Hamburgo

1 Okt

Ich habe mal wieder meiner Lieblings-Heimats-Traumstadt Hamburg (momentan ist es aber auch echt phantastisch: eisige Sonne und so gut wie kein Wind) den Rücken gekehrt. Es ging ganz spontan ganz weit weg – ins warme und sonnige Californien.

Gerade noch rechtzeitig, nämlich bevor die Vereinigten Staaten von Amerika „heruntergefahren“ wurden, flogen wir dann auch am Sonntag zurück nach Hause. Die armen Touristen, die jetzt noch da sind, kommen nun in keine Nationalparks mehr hinein (zu denen zum Beispiel auch Alcatraz zählt – und das muss man einfach echt gesehen haben). Der Vollständigkeit halber und des Anstands wegen sei noch erwähnt, dass es selbstverständlich für die US-Bürger und Staatsangestellten noch schlimmer ist, deren ganzes Leben vom Shutdown beeinträchtigt wird. Obamacare, ich drück dir die Daumen (wobei ich die sehr persönliche Namensgebung einer so umfassenden Reform für Jedermann doch eigentlich etwas fragwürdig finde).

Während der Tour gab es für mich zahlreiche wichtige und auch weniger wichtige Erkenntnisse.

1. Ich habe unheimlich viele (europäische, arrogante) Vorurteile gegenüber den USA und ihren Einwohnern. Die meisten ließen sich kurieren. Die anderen muss ich nochmal direkt mit der Regierung besprechen (aber wie ich sie kenne, liest sie eh fleißig mit…)

2. Frühstück bei Starbucks in Nordamerika ist toll – aber auch wirklich nur da. (Das wusste ich aber auch schon vorher.)

3. Der Walk of Fame in Hollywood ist nicht annähernd so imposant wie gedacht. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes „unterwältigt“.

4. Autofahren und L.A. sind keine gute Kombination, aber es geht leider auch nicht anders. Danach fühlt man sich auf den heimischen Straßen allerdings rundum glücklich.

5. Wenn man Urlaub entlang des Highway 1 macht, begegnet man mehr deutschen Touristen als Einheimischen. Zumindest im späten September.

6. In den Staaten fehlen ein paar kanadische Dinge. Wie zum Beispiel bunte Dollars, Tim Hortons, Oat-Fudge-Bar, das „eh“ und die „washrooms“.

Golden Gate Bridge im goldenen Sonnenlicht

Golden Gate Bridge im goldenen Sonnenlicht

Jetzt muss ich wieder raus in die Sonne! (Sonst schlaf ich gleich ein – Jetlag und so…)

Autoreise

22 Mai

Ja, es war tatsächlich wunderbar in Osnabrück (trotz massiven Regens). Und: Ich liebe Auto fahren. Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen.

Ich liebe es. Mir ist ziemlich egal, in was für einem Auto ich sitze, ich fühle mich einfach frei hinterm Steuer. 120 auf deutschen Autobahnen? Fand ich super in der Theorie. Nach diesem Wochenende allerdings nervt mich die Vorstellung etwas. Obwohl das Tempolimit in Kanada zum Beispiel irgendwo zwischen 80 und 100 höchstens liegt. Und die messen die Geschwindigkeit auch in km/h. Eigentlich ist es schon komisch, dass ich hier so eine Liebeserklärung an das Autofahren mache, denn wir hatten einen schweren Start. Ich und mein Führerschein. Ich wollte ihn unbedingt haben, hatte aber eine ziemliche Blockade, wenn es darum ging, unter Beobachtung zu fahren. Mit dem Fahrlehrer war es schon schlimm genug. Als dann noch ein paar Augen auf dem Rücksitz dazu kamen (grummelige Augen), war es ganz vorbei. Ich überfuhr einen Zebrastreifen, eine rote Ampel (angeblich), schaffte es nicht, rückwärts einzuparken…und fiel also drei mal durch die praktische Prüfung. Dann hatte ich drei Monate Zeit, mich von den Strapazen zu erholen. Meine Oma wollte mir zur bestandenen Prüfung – der ersten – einen Schlüsselanhänger schenken. Nach dem dritten Versuch bekam ich ihn dann halb peinlich berührt, halb entnervt, überreicht. Als „Motivation“. Sie hatte wohl Mitleid und keine Geduld mehr. In meiner Familie hat der Führerschein sowieso eine merkwürdige Bedeutung. Keiner kann ohne ihn sein, ein Leben ohne Auto ist nicht vorstellbar. In Bergedorf gibt es auch verhältnismäßig viele Parkplätze, muss man dazu sagen. So hab ich mich wohl mit 18 ein bisschen selbst unter Druck gesetzt. Nach der ersten Prüfung sah ich einen Jungen, der ziemlich traurig drein schaute. Mein Fahrlehrer erzählte, dass er auch durchgefallen war. Nach der zweiten Prüfung sah ich ihn wieder. Er ebenfalls wieder durchgefallen. Nach der dritten lief ich heulend durch die Straßen von Bergedorf – sah ihn! – und wir beide konnten nicht mehr vor Lachen. Wir haben nie auch nur ein Wort miteinander gewechselt, es war auch gar nicht nötig. Wir teilten einfach in dem Moment unser ganzes Leid. Ich weiß nicht ob er es an dem Tag geschafft hatte, aber das war auch egal. Ich hatte das Gefühl, mich würde sonst niemand auf der Welt in genau dem Moment so verstehen wie er. Wer fällt denn auch bitte drei mal durch???

Heute bin ich zwar noch nicht stolz drauf, aber ich kann es mit einem lachenden Auge erzählen. Und habe deshalb vielleicht so ein inniges Verhältnis zum Auto fahren. Ich kann es einfach wertschätzen. Ich bin gerne in Hamburg auf den Straßen unterwegs, außer sonntags. Da ist permanent rote Welle. Und irgendwo sind auch immer irgendwelche Großbaustellen. Aber ansonsten echt gerne. Und naja, in der Innenstadt und eigentlich auch jedem Wohnviertel findet man nie einen Parkplatz. Aber sonst. Ja wirklich. Obwohl ich eigentlich dann doch lieber einfach auf den offenen Straßen unterwegs bin. In Kanada mochte ich auch gerne Auto fahren. Es war ein ziemlich alter Pick-Up, total genial. Auf den sandigen Straßen waren 80 eigentlich auch schon zu viel. Wir sind auf der Huskyfarm in Sundridge mit diesem Wagen umher gefahren und haben den Hunden ihr Futter und Wasser gebracht. Und mega viel Holz transportiert. Und als ich dann endlich selbst fahren durfte, war ich wie ausgewechselt. Ich liebe Autofahren. Sagte ich das schon?

Naja nun noch kurz zu Osnabrück, der Vollständigkeit halber. Wir sind mit dem Auto hin und haben dann dort geparkt. Vor dem Haus von Christians Onkel. Mit dem sind wir erstmal richtig schön Cocktails trinken gegangen und haben uns den Grand Prix angeguckt, jedoch ohne Ton. War irgendwie semi-geil, also sind wir mit noch einer Runde Cocktails „to go“ (die klauen aber auch alles…) wieder nachhause und haben den Rest – mit Ton – gesehen. Diesmal hab ich auch einen mit Alkohol genommen. Denn ich durfte ja fahren. Ich liebe Auto fahren. Aber zurück zum Grand Prix. Deutschland hat ziemlich verkackt (Entschuldigung). Dänemark hat gewonnen und Lena hat sich mega peinlich versprochen (was für ein PR-Gag). Wir haben (mit dem Auto) die City von Osnabrück aufgesucht und waren in einem richtig coolen Buchladen (Wenner). Shoppingtouren sollten grundsätzlich in einem supertollen Buchladen enden, also war das schonmal ein Erfolg. Bei Starbucks (ja, sorry) wurde ich begeistert auf meine Herkunft angesprochen „Was, du kommst aus Hamburg? Und bist hier, in Osnabrück???“ – „Ja, um zu Starbucks zu gehen…Geschichten gibt’s.“ Am nächsten Tag sind Christian und ich dann in die Meller Berge gefahren (nachdem wir seine Oma und Tante besucht haben, natürlich) und haben einem wütenden Wildschwein in die Augen geguckt. Groooooßer Bogen, dann weiter durch den Wildpark, ohne Eintritt! Der Ausflug war also klasse, mit freundlicher Unterstützung von sehr gutem Wetter. Zufällig war auch gerade noch Stadtfest in Osnabrück, also sind wir (mit dem Auto) auf die Maiwoche mit Onkel Uwe, dann wieder abgedüst nach Hamburg. Im Auto, versteht sich. Hab ich’s schon erwähnt…?