Tag Archives: bloggen

Weniger und Mehr

26 Mrz

Ich würde so gerne weniger den oberflächlichen Button drücken und noch mehr lesen
und weniger durch die Zeit rauschen, mehr inne-halten
öfters kommentieren und seltener lamentieren
und mehr sehen und begreifen und weniger auf Unsinn versteifen.
Ich würde so gerne weniger zurück springen und vergleichen
und mehr spüren was mich packt, ganz spontan.
Ich würde so gern mehr auf das Hören, was in mir ruft
und weniger auf das, was in mir die Stille schuf.
Und irgendwie auch alles nicht. Irgendwie findet es sich.

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Elf Fragen

25 Mrz

Ani hat mich für den „Liebster Blog Award“ nominiert – danke schön!

Ich darf also elf Fragen beantworten, die sie sich ausgedacht hat:

1. Was waren die ersten Gedanken, die dir heute Morgen durch den Kopf gingen?

Schon wieder aufstehen? Es ist doch noch so früh…(das geht mir jeden Morgen als erstes durch den Kopf)

2. Hast du einen Spitznamen? Wenn ja, wie lautet er und wer hat ihn dir gegeben?

Als ich klein war, wurde ich von meinen Eltern und meinen Großeltern „Dini“ genannt, später kam dann aus verschiedenen Ecken „Nadinchen“ auf.

3. Welcher ist dein Lieblings-Disney-Film?

Aladdin. Das war mein erster Kino-Film. Und ich liebe den Humor und die Atmosphäre.

4. Was tust du gegen Alltagsstress?

Hab ich nicht. Na gut, im Ernst: Ich analysiere. Dadurch geht er aber meistens nicht weg. Was wirklich hilft, ist das Schreiben – ob hier im Blog oder auch einfach so.

5. Einzeltraining (z.B. joggen), Gruppensport (z.B. Zumba) oder Fitnessgeräte? Warum?

Je nach Laune. Manchmal muss ich allein sein und eine Runde im Park laufen – und ich meine auch wirklich nur eine. Dann wieder quetsche ich mich bei Sportspass mit einhundert anderen (Frauen) in einen Raum und wir tanzen uns gegenseitig auf den Füßen herum (Zumba) oder schlagen uns in die Seite (Fit Fight). Hier liebe ich die Musik, beim Joggen muss es still sein. Fitnessgeräte finde ich grundsätzlich auch klasse, aber da habe ich einfach weder genug Durchhaltevermögen noch das Ego, bei dieser Showveranstaltung mitzumachen.

6. Wenn du alle Möglichkeiten und Fähigkeiten hättest und du dir wünschen könntest, was du willst, was wäre es?

Eigentlich habe ich alle Möglichkeiten und Fähigkeiten, die ich mir wünschen kann. Ich bin gesund, habe tolle Menschen um mich herum und ich darf so viel oder so wenig schreiben wie ich möchte. Es fehlt nur noch ein wenig mehr Geduld und Gelassenheit.

7. Was trägst du gerade?

Ich trage einen Pulli mit Löchern im Ärmel – die Waschmaschine hat ihn etwas zerfetzt. Ich bringe es aber nicht übers Herz, ihn wegzuschmeißen. Der Rest ist nichts besonderes.

8. Schließe kurz deine Augen und öffne sie wieder: Was ist das erste, was du siehst?

Das erste, was ich sehe, wenn ich die Augen schließe, ist ein Bild von einem Feldweg. Dort haben sie gestern die Leiche einer jungen Frau ganz hier in der Nähe gefunden. Wenn ich die Augen wieder öffne, sehe ich meinen Arbeitsplatz – schwarzen Schreibtisch, Laptop, rotes Mousepad mit Hamburg-Motiv und ein kleiner Kalender mit Maulwurf-Bildern. Außerdem steht dort eine Fritz Cola.

9. Was möchtest du unbedingt in deinem Leben einmal machen?

Ich würde gerne die Quantenmechanik verstehen (oder erklären). Und Surfen – ohne Segel.

10. Beende diesen Satz: Meine Familie und Freunde sind…

…etwas ganz Besonderes. Jede(r) auf seine eigene Weise.

11. Du reist alleine – was darf in deinem Koffer nicht fehlen? (Max. fünf Dinge)

Hm. Ich brauche auf jeden Fall ein gutes Buch und eine Sonnenbrille. Dann eine Kamera und etwas zum Hineinschreiben. Da ich noch einen Platz frei habe, werde ich wohl ein Kuscheltier mitnehmen, das gleichzeitig als Kopfkissen dient (ein schwarzes Schaf, in das man  außerdem eine Wärmflasche hinein packen kann!) Nun habe ich leider gar keinen Platz mehr für Klamotten zum Wechseln. Tja, schade.

Die Regeln dieses Spiels sehen vor, dass jeder „Nominierte“ elf Blogger(innen) auswählt (mit unter 200 Followern) und ihnen elf Fragen stellt. Das geht dann immer so weiter. Ziel ist, neue Blogs zu entdecken und mehr über die Blogger zu erfahren, die man bereits liest.

Hier sind also meine Fragen:

1. Was ist deine liebste Uhrzeit des Tages und warum?

2. Welchen Tick bzw. welche Macke würdest du wirklich gern loswerden?

3. Was ist deine liebste Macke bei anderen?

4. Hat sich das Bloggen bei dir im Laufe der Zeit verändert? Wie?

5. Was machst du an einem Sonntag?

6. Was würdest du niemals an einem Sonntag tun?

7. Deine Lieblingsstadt? (Und warum?)

8. Wann hattest du das erste Mal in deinem Leben das Gefühl, wirklich klar zu sehen?

9. Dein Lieblingsbuch? (du weißt ja…warum?)

10. Wovor hast du Angst? (…nein, du musst nicht erzählen, warum.)

11. Wenn du an Wiedergeburt glauben würdest, wer wärst du dann schon gewesen?

 

Und hier sind meine Interview-Partner(innen) bzw die dazugehörigen Blogs:

fotobilderspass

thefeldstudien

nandalya

mit lucy um den blog

aka teraka

fräulein green

hamburger innenansichten

sir alec guiness

frau thalamus

indubioprosseco

bayern pauline

patty

ani – (special guest)

 

Sorry, falls ich eure Namen falsch geschrieben habe, ich bin nicht mehr ganz fit, wollte aber unbedingt mal diesen Beitrag fertig machen. Ich freu mich, wenn jemand meine Fragen beantwortet – ob man dann damit weiter macht, muss jeder selbst wissen.

Einige ganz tolle Blogs habe ich natürlich nicht nominiert, weil der Platz zu kanpp war oder es zu viele Follower gibt oder weil ihr einfach schon nominiert wurdet.

 

Happy Blogsday!

14 Mrz

HassLiebeHamburg wird heute ein Jahr alt!

Ein wundervolles Jahr, liebe Leute. Was wäre nur aus mir geworden, wenn ich hier nicht die Möglichkeit gehabt hätte, all meine wirren Gedanken zu sortieren. Dies ist übrigens der 123. Beitrag.

Danke fürs Lesen, Kommentieren und natürlich das obligatorische „Liken“. Ich hoffe, es geht noch lange so weiter, denn meine Hassliebe zur Hansestadt ist frisch wie eh und je. Sie steht zwar nicht immer im Vordergrund (das wäre auch ziemlich schrecklich) – aber ich denke, sie scheint durch die verschiedenen Ideen und Geschichten hindurch und haucht ihnen Leben ein.

In diesem Sinne:

097 (2)

 

Warum eigentlich bloggen?

18 Okt

Als ich angefangen habe, hier meine Gedanken über meine Heimatstadt und mein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihr zu veröffentlichen, war es eher ein Experiment als ein lang angelegtes Projekt. Und doch poste ich jetzt seit einem halben Jahr in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, was mir so begegnet und durch den Kopf geht. Und ich bin fasziniert von den vielen anderen Leuten, die tolle Ideen, Geschichten, Gedanken oder auch Poesie veröffentlichen. Und natürlich Fotografie.

Ich freu mich, wenn mir jemand in der „realen“ Welt über den Weg läuft und mich auf einen Eintrag anspricht – am Anfang war das sogar (traurigerweise?) ein Kriterium für mich, weiterzumachen. Ich war aufgeregt und verfolgte die Reaktionen. Natürlich ist es mir immer noch total wichtig, was andere denken (nur allzu menschlich, wie ich es mir immer selbst schön rede…). Aber ich schreibe hier inzwischen auch wirklich für mich selbst. Als eine Art Übung, Ausgleich, um bei mir selbst zu bleiben. Ich danke euch allen, die das eine oder andere hier interessant finden. Und vielleicht sogar regelmäßig die Einträge verfolgen. Danke euch.

Das Wichtigste aber habe ich erst gestern Abend realisiert. Ich wollte mein ganzes Leben schon Schriftstellerin werden. Naja, seit ich denken kann und schreiben zumindest. Ich habe dann auch eine Reihe spannender erster Seiten verfasst. Ich liebe erste Seiten. Alles ist neu, alles möglich. Ich bin total verbunden mit der Geschichte und den Figuren. Und wenn (also auch falls) ich mich dann ein zweites Mal an die Story setze, ist meistens alles weg. Nur bei wenigen Projekten ging es mir nicht so. Daher ist hassliebehamburg wirkilch ideal für mich. Lauter erste Seiten. Jedes Mal kann man völlig neu anfangen, ein brandneues Thema bearbeiten und immer wieder von vorn anfangen. Und doch gibt es eine Verbindung, ein übergeordnetes Thema. Darum liebe ich das Bloggen.