Tag Archives: Humor

Gastbeitrag der Katze…

14 Aug

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Fragen, auf die es wohl nie eine Antwort geben wird – Teil 1

20 Jul

fuut – fuut – fuut

Hast du dieses Geräusch gehört? War das die Katze oder die Waschmaschine?

Pre-Kater-Stimmung

5 Mrz

Der Unterschied ist ganz einfach. Mit 30 weißt du, wo deine Grenzen sind. Mit 20 erkundest du sie gerade. Mit 30 weißt du, wo deine Grenzen sind – und überschreitest sie dann in vollem Bewusstsein.

Am nächsten Tag zahlst du den vollen Preis. Nicht nur der Körper beschwert sich. Vielmehr hast du einfach länger damit zu tun, die ganzen Scherben deines Bewusstseins wieder aufzuheben, das du am Abend zuvor fröhlich über Bord geworfen hast.

In diesem Sinne wünsche ich euch schon mal ein schönes Wochenende!

Beim Kindersport

12 Feb

Er klebte mit der Nase an der Tür und schaute sehnsüchtig durch das Glas. So eine endlos lange Zeit lag jetzt vor ihm. Hoffentlich würde sie irgendwie noch lustig werden. Er drehte sich um und lächelte den anderen zu.

Der Kurs ging schon los, doch sie musste noch einmal kurz die Tür aufmachen und sich verabschieden. Einmal winken, ein Küsschen, schnell, schnell – Tür zu.

Sie setzte sich unbeholfen zu den zwei anderen. Erst vorsichtig, dann mit dem deutlichen Zeichen, dass sie sich in das heitere Gespräch einbringen wollte. Ein schüchternes Lächeln, dann war sie aufgenommen in die Gruppe. Bald schon verabredeten sich die drei.

Unbeholfen ging er auf und ab und versuchte, sich zu entspannen.

Währenddessen hatten ihre Kinder Spaß beim Toben und Laufen, beim Tanzen zur Musik und beim Seilspringen – auf der anderen Seite der Tür.

Humor

9 Sep

Es ist so tief in deinem Innern verwurzelt, dass du schon gar nicht mehr weißt, wann es eigentlich angefangen hat. Die Ideen, sie sind immer so spontan entsprungen, dass sie sofort umgesetzt werden mussten. Ob Stift und Papier, besser noch eine Kamera, irgendetwas war immer da, um den Witz für die Ewigkeit zu bannen. Die kleine Ewigkeit bis zum nächsten Lacher.

Durchschaust du die Welt und findest die in der Tragik liegende Komik oder findet sie immer wieder dich? Ein großes Publikum ist dir lieber, da schwirrt die Energie und die Essenz versteckt sich unter dem Tisch. Aber auch eine heimlich hinterlassene, fein zusammen gesponnene Anekdote erzielte ihre Wirkung noch immer. Irgendwo tief in dir drin weißt du, dass du nicht nur die Aufmerksamkeit nimmst, das Wohlwollen und die Anerkennung bekommst. Sondern auch ein Stück deiner Selbst in der Welt zurück lässt. Dein Wesen, deine Begabung, zu sehen.

 

Doch verdreht der Humor die Wahrheit? Oder lässt er sie uns nur besser ertragen?

Kindheitserinnerungen

6 Aug

Als ich klein war, ging ich auf eine Grundschule, die neben einem Bauernhof lag. Dort konnte man zwar keine Kühe und Hühner sehen, aber es wurden immer noch einige frische Sachen verkauft. Behütet wurde der alte Hof von einem Boxer. Er war so groß wie ich, wenn er nur saß. Ich hatte eine Heidenangst vor ihm. Sein aufmerksamer Blick tat sein Übriges. Immer, wenn wir Mädchen zu dem kleinen, zugewachsenen Hinterhof – dem sogenannten „Mädchenspielplatz“ – gehen wollten, mussten wir uns zwischen dem Schulgebäude und dem Zaun zum Bauernhof quetschen. Wenn sich kleine Kinder quetschen müssen, wird schon klar, wie eng es dort war. Vor diesem Zaun saß in der Regel auch Quincy und passte auf, dass wir auch alle schnell genug – und oft kreischend – durch den Durchgang schlüpften. Hinten angekommen, hatten wir zur Belohnung Ruhe vor den Jungs. Warum auch immer akzeptierten die Mädchen und Jungen den abgetrennten Spielhof als pre-fiministische Institution. Ohne jeden tieferen Sinn oder Hintergedanken spielten hier alle Mädels von der ersten bis zur vierten Klasse. Ich frage mich oft, wann die Trennung begonnen hat und ob sie auch später noch fortgeführt wurde – oder ob es sich beim Mädchenspielplatz nur um eine zeitlich begrenzte Idee handelte.

Das Lieblingsspiel war ein Zahlen-Hüpf-Spiel, welches nach jedem Schauer in neuer Farbenpracht und meist noch größer als zuvor mit Inbrunst und Kreide wieder aufgemalt wurde. Aber auch zum Quatschen wurde der Spielplatz benutzt. Das Beste an der ganzen Sache war aber wohl die Tatsache, dass sich kein Lehrer und auch keine Lehrerin hierhin verirrte. Sie wussten wohl, dass wir dort sicher waren und einfach unsere Ruhe haben wollten. So gaben wir uns der Illusion hin, dass der Ort wahrhaftig geheim war. Kein Junge wusste vom Mädchenspielplatz und auch keine Lehrkraft hatte jemals davon gehört. Nur unter den Schulmädchen sprach sich das Geheimnis schnell herum. Wer es dann noch an Quincy vorbei schaffte – der sich oft einen Spaß machte und laut bellte, um sein Territorium zu beschützen – war wirklich gesegnet.

So angsteinflößend ich damals den Boxer fand, so sehr mag ich heute diese Hunde. Interessanterweise hat auch Karl eine entfernte Ähnlichkeit zu Quincy. Wenn man mal genau hinschaut.

Realisierung statt Realität

27 Jun

Merkt ihr es auch manchmal? Es ist, wie es ist.

So einfach ist das. Und die Erkenntnis darüber ist viel unmittelbarer als die sogenannte Realität an sich.

Ein schönes Wochenende wünsche ich!

(Es ist Wochenende.)