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Entzug – Wer bin ich eigentlich ohne Kaffee?

5 Jul

Ich rauche nicht. Ich liebe Schokolade, aber ich halte es aus, darauf zu verzichten. Bei Schlaf wird es schon schwieriger. Aber nie im Leben hätte ich geahnt, wie süchtig ich tatsächlich nach Kaffee bin.

Am Wochenende hatte ich die Eingebung, mal für eine Weile auf Kaffee zu verzichten. Ein paar Wochen einfach mal Tee trinken. Dann realisierte ich, was ein Koffeinverzicht noch bedeutete. Keine Cola. Keine Kopfschmerztabletten mit Koffein. Kein Energydrink. Nicht dass ich das alles permanent brauche. Aber ich brauche es in sicherer Reichweite, vor allem, wenn die Kopfschmerzen einsetzen.

Am Abend meines schicksalhaften Entschlusses führte ich ein ebenso schicksalhaftes Gespräch. Ich traf jemanden, der – welch ein Zufall! – auch gerade seit 4 Wochen auf Kaffee verzichtet hatte. Die Bilanz: 4 Tage Kopfschmerzen, 10 Tage Müdigkeit, dann die Wunderheilung.

Ich war begeistert. Am nächsten Morgen trank ich Tee. Und es ging mir gut. Ich hoffte, dass ich das Ganze einfach ohne Entzugserscheinungen durchmachen konnte. Am Nachmittag war ich nicht nur unglaublich müde, sondern realisierte auch, dass ich meinen letzten Kaffee überhaupt nicht bewusst getrunken und genossen hatte! Das ging gar nicht. Leise dämmerte mir, wie bescheuert ich es immer gefunden hatte, wenn jemand noch einmal seine „letzte Zigarette“ genießen wollte. Und nun hing ich dort, völlig ausgelaugt, und kaufte einen völlig überteuerten und winzigen Kaffe im Speisewagen der Deutschen Bahn. Wenn das mal nicht für eine handfeste Sucht sprach.

Am nächsten Morgen trank ich wieder stolz meinen Tee. Und am Nachmittag hing ich wieder in den Seilen. Ich beschloss, den letzten Kaffee noch einmal ganz bewusst und in Ruhe zu trinken und schmiss das – zunächst – letzte Mal meine Nespressomaschine an. Sie ist viel zu schade, um nur vor sich hin zu stehen, dachte ich noch. Und denke es seither jedes Mal, wenn ich an ihr vorbei gehe.

Der erste Tag war schlimm. Ich hatte keine Kopfschmerzen, aber ich hätte im Bus oder in der Bahn einfach einschlafen können. Auch am Schreibtisch fielen mir einmal die Augen zu. Auf dem Nachhauseweg googlete ich alle möglichen Nebenwirkungen von Koffeinentzug. Aber so schlimm würde es bei mir schon nicht werden. Ich trank ja höchstens einen oder zwei Tassen Kaffee am Tag. Vielleicht dazu noch eine Cola.

Der zweite Tag war der Horror. Ist der Horror.

Wieder war ich abgeschlagen, müde, dazu launisch, und ach ja, ich bekam Kopfschmerzen. So schlimm, dass mir davon schlecht wurde. Das kenne ich noch aus meiner guten alten Migräne-Zeit. Glücklicherweise weiß ich, was ich tun muss. Unglücklicherweise will ich keine (Koffein)Tabletten nehmen.

Ich entschied mich also, es durchzustehen. Dann überlegte ich, ob es das alles überhaupt wert war. Was machte es schon, wenn ich einen Kaffee am Tag trank?

Aber allein diese Fragen geben mir ein Gefühl der Bestätigung. Ich bin stärker.

Und am Ende hat es mich dazu gebracht, mal wieder etwas zu schreiben. Wenn das kein Gewinn ist.

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Katzen-Zeit

21 Nov

Du zwingst mich mitten am Tag, mehrere Minuten ganz ruhig sitzen zu bleiben. Obwohl ich eigentlich aufspringen und etwas tun möchte – oder glaube, etwas tun zu müssen – werde ich hier sitzen bleiben und deinen kleinen Körper festhalten. Dich einfach ansehen, wie du atmest. Meine Beine beginnen vielleicht zu zittern, aber irgendwann geht auch das vorbei.

Bis du irgendwann aufspringst und deiner Wege gehst, oder ich dich wecke und du unwirsch deine Krallen und Zähne in meine Hand bohrst.

Du weißt, dass alles seine Zeit hat. Ich lerne das gerade.

Heiraten – das neue Zusammenziehen?

14 Jul

Der Dozent stand vor der Gruppe und sinnierte über das Heiraten. Wie unglaublich viel Vertrauen, was für eine grandiose Basis doch dieser Entscheidung zugrunde läge. Wie weit zwei Menschen miteinander in die Zukunft schauten – nämlich unüberschaubar – wenn sie voreinander stünden, die Ringe tauschten und „Ja“ sagten zum „bis dass der Tod uns scheidet“. Und noch bevor sich irgendjemand im Raum wirklich der Tragweite von unüberschaubarer Zukunft bewusst werden konnte, rief jemand: „Ach, das wird doch heutzutage gar nicht mehr gesagt. Wenn überhaupt, trifft man auf diese Formulierung in der Kirche.“ Alle nickten erleichtert.

Unendlichkeit auf Probe – funktioniert das überhaupt? In einer Zeit, die einfach nicht mehr verlangt, einander zu heiraten, die Freunde über die Liebesbeziehung(en) stellt, die alles möglich werden lässt – wozu dann eigentlich vor den Altar oder den Standesbeamtentisch treten?

„Weil wir es einfach wollen“ – klingt nach der besten Idee überhaupt. Und auch gleich schon nach einer Rechtfertigung. Das Herz wird an die Hand genommen vom Verstand. „Komm Herz, ich zeig dir mal, wo es lang geht.“ Und schon ist das Herz verwirrt.

„Zur Not lassen wir uns halt wieder scheiden, wenn es nicht klappt.“ Ja, das geht heute und hier. Glücklicherweise. Doch es gibt einen Unterschied zwischen Rettung und Erlösung. Und jenseits dessen liegt die Liebe.

Wir müssen uns nicht mehr absichern, denn wir haben ja einen Sozialstaat. Die gesellschaftliche Anerkennung fällt denjenigen zu, die sich beruflich etablieren oder engagieren. Die Durchlässigkeit des Systems steigt – der vielfältigen Kritik am Bildungssystem zum Trotz. Und wenn nicht, so beruhigen uns die Akademiker, dann bieten Subkulturen immer noch zuverlässig interne Mechanismen der Anerkennung.

Und sogar die Kindererziehung funktioniert auch ohne verheiratete Eltern. In vielen Fällen sogar besser.

Was ich vielleicht sagen will: Die Ehe ist in unserer modernen Gesellschaft reduziert auf das Zwecklose, auf den puren Luxus, das Glück – jeder behauptet, es zu wollen, kaum einer hält es tatsächlich aus.

Aber wahrscheinlich ist es gut, dass wir sie hinterfragen. Oder, Herz?

Ich habe heute leider kein Foto für euch…

26 Feb

Leider? Wohl eher zum Glück. Denn so konnte ich – im Gegensatz zu zwanzig anderen Menschen um mich herum – einfach den atemberaubenden Anblick einer ganzen Wiese voller lilaner Krokusse mitten in Hamburg bewundern. Ich glaube tatsächlich, dass sich mir dieses Bild bis in mein Herz eingebrannt hat, vielleicht nicht auf ewig, aber zumindest bis Übermorgen.

Die gefilterten, abfotografierten Versionen dessen, was für mich noch ein echter Moment im wahren Leben war (auch wenn und vielleicht gerade weil ich ihn ganz alleine genossen habe), mag für die anderen jetzt ein halb „geshared-er“, halb sozialer und zudem ein-gefangener, gefrorener Anblick sein.

Mein Tipp: Bleibt doch zwischendurch einfach mal stehen und genießt das Jetzt und Hier. Macht es zu einer realen Erinnerung oder noch besser – noch nicht einmal das.

Berlin, nur für mich

8 Dez

So kurz war ich wohl noch nie hier. So früh glaub ich auch nicht. Ich bin sehr erleichtert, als die Veranstaltung mit eben diesen Worten aus meinem Kopf eingeleitet wird, müde sind hier also auch noch andere.
Ich sehe nicht viel von der Stadt, was zum Teil am Regen (oder ist es Nebel?) liegt und zum anderen Teil am kurzen Weg vom und zum Hauptbahnhof. Aber es macht nichts, ich mag den Hauptbahnhof. Aussicht gibt es trotzdem.

Ich kann es nicht beschreiben, aber das muss ich heute auch gar nicht. Ich bin einfach nur mal hier. Viel zu sehr habe ich mich ständig beobachtet und analysiert bei meinen früheren Besuchen. Dieses Mal kann ich es einfach als das nehmen, was es ist: ein Besuch. Und wenn es eines Tages mehr ist…ok. Aber für heute fahre ich zurück und freue mich, dass dadurch sogar noch jemand anderes nach Berlin fahren kann.

Was uns bewegt

11 Nov

Die ewige Frage…
Was treibt die Menschen an, was bewegt sie? Was sind die zentralen Themen im Leben? Egal, ob man nun ein Ziel mit dieser Frage verfolgt oder sie sich einfach stellt, weil man neugierig ist auf das Leben selbst, man kommt zwangsweise auf zwei Begriffe, dachte ich:

    Liebe und Tod.

Das sind doch die Themen, aus dem jeder gute Film Profit schlägt und die jedem erfolgreichen Roman die richtige Würze verleihen. Weit gefehlt. Es sind:

    Sex und Geld.

Hörte ich zumindest heute. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto eher denke ich, es läuft am Ende aufs Selbe hinaus.
Liebe, Sex – wer will da so genau unterscheiden? Und Tod, Geld – nun ja, da muss ich wohl etwas ausholen.

„Absolut sicher sind nur zwei Dinge. Der Tod und die Steuern.“

Zitat Benjamin Franklin.
Damit hätte man zumindest eine knackige Verbindung. Doch das reicht mir an dieser Stelle nicht. Wozu wollen wir denn das ganze Geld?
Um etwas zu haben, zu besitzen, sich festzuhalten an vermeintlicher Sicherheit? Um uns lebendig und besonders zu fühlen?
Auch der Gedanke an den Tod kann diesen Effekt haben, sich lebendig und vielleicht auch besonders zu fühlen.
Sex und Geld beinhalten ein gewisses Gefühl von Macht. Liebe und Tod – nun ja, sind einfach da. Kontrolle vs. Akzeptanz vielleicht. Aber wie gesagt, am Ende kann man unterscheiden oder es auch einfach lassen. Was uns bewegt ist das Leben selbst. Wenn das Leben lebendig ist.

Die Sache mit den Wurzeln

4 Okt

Es war einmal ein kleiner Baum. Er stand am Rande eines Waldes, so dass er den Wind und bei Gewitter sogar Blitz und Donner jedes Mal frontal abbekam. Wenn sich Menschen auf einen Spaziergang aufmachten, gingen sie am kleinen Baum vorbei und sagten „Oh, ist der schön. Der wird bestimmt mal ganz groß und stark werden.“ Natürlich war er schon stark, aber das wusste der kleine Baum nicht. Er sah nicht, wie es im Innern des Waldes aussah, wie kahl seine Artgenossen teilweise waren, die nur noch ihre obersten Blätter trugen. Und so hielt er sich für klein und schwach. Aber dass die Leute ihn bemerkten, machte ihn glücklich. Er hielt seine Blätter extra so hin, dass die Spaziergänger sie von ihrer besten Seite sahen. Im Winder tollten Eichhörnchen auf ihm herum, aber sie liefen schnell weiter in den schützenden Wald hinein. Der kleine Baum mochte den Schnee nicht, auch nicht die Kälte. So schlief er die meiste Zeit, bis es wieder warm wurde und er seinen immer größer werdenden Durst stillen konnte.
Am liebsten hätte er sich oft einfach mit den zurückkehrenden Wanderern auf den Weg gemacht und ein bisschen die Welt erkundet. Wäre über die Felder gewandert, hätte das Meer gesehen (die Vögel erzählten ihm manchmal davon) und hätte andere Bäume kennen gelernt, die ganz anders aussahen als er selbst.
Einmal besuchte ihn ein kleiner Vogel. Er war ebenfalls noch jung, so wie er. Auch wenn seine Zeit als Baum auf der Erde wahrscheinlich schon dreimal so lang gewesen war wie die des kleinen Vogels. Der Vogel hatte gerade gelernt, zu fliegen.
„Ich war heute auf dem Feld und habe mit einer Maus gespielt“, erzählte er dem kleinen Baum. „Wie ist es im Feld?“ fragte der Baum.
„Es ist weit. Für die Maus ist es ein Schutz, für mich ist es wie ein endloses Meer.“ Vom Meer hatten dem kleinen Vogel seine Eltern berichtet.
„Und für mich ist es einfach nur weit weg“, sagte der Baum. Und seufzte. Der Vogel verabschiedete sich zwitschernd und flog wieder in Richtung Feld.
Jeden Tag kam der kleine Vogel und saß auf dem Baum. Er probierte alle Äste aus und erzählte ihm aufgeregt von seinen Ausflügen. Der Baum war sehr glücklich, wenn der kleine Vogel ihn besuchte, auch wenn er jeden Tag ein kleines bisschen schwerer wurde. Er fragte ihn, was er alles erlebt habe und nachts träumte er, er könne sich aufmachen und den kleinen Vogel begleiten. Aber natürlich ging das nicht.

Eines Tages kam der kleine Vogel zu seinem Freund, aber der Baum weinte. „Was ist denn mit dir passiert?“ fragte er. Der Baum schniefte. „Sie haben mir in den Bauch geritzt.“ Der Vogel flog um den Baum herum und entdeckte schließlich die Narben. Menschen hatten ein großes Herz und mehrere kleine Striche in die Rinde des Baumes geritzt.
„Tut es sehr weh?“ fragte der Vogel. Der Baum schüttelte seine Äste. „Vorsicht, ich falle gleich herunter!“ beschwerte sich der Vogel.
„Entschuldige. Nein, es tut nicht sehr weh. Aber meine schöne Rinde.“ Der Vogel merkte, dass der Baum etwas eitel war. „Du siehst mit diesem Herzen noch viel schöner aus. Jemandem bedeutest du ganz viel“, versicherte er seinem Freund. Da verliebte sich der Baum in den Vogel.
Jeden Tag redeten und lachten sie miteinander, der Vogel wurde noch größer, bis er schließlich ausgewachsen war. Die Tage wurden jetzt kürzer, die Blätter bekamen langsam eine gelbe Farbe, das Wasser wurde knapp. Der Baum wurde müde. Eines sonnigen Tages saß der Vogel wieder auf seinem Lieblingsast. Er schien irgendwie traurig. „Was ist los?“ fragte der Baum.
„Ich werde dich eine Weile nicht besuchen können“, piepste der Vogel mit trauriger Stimme. Der Baum war verwirrt. „Wieso das denn?“
Der Vogel schüttelte sein Gefieder. „Wir fliegen heute Abend in den Süden.“
Der Baum sagte lange Zeit nichts. „Süden ist weit weg, oder?“ fragte er schließlich. Der Vogel nickte.
„Ich werde erst im nächsten Frühjahr wiederkommen“, erklärte er. Sie schwiegen beide eine Weile, dann machte sich der Vogel auf und erhob sich, hoch wie noch nie zuvor, in die Luft.
Der Baum schaute ihm lange hinterher.

Die Tage waren dunkel, traurig und leer ohne den kleinen Vogel. Die umstehenden Bäume versuchten den kleinen Baum zu trösten, aber für ihn hatte die Welt keinen Sinn mehr. Er schlief, soviel er konnte und hoffte, dass der Winter bald vorüber war.

Eines Tages kam ein Holzfäller vorbei. Normalerweise hielten alle Bäume immer die Luft an, wenn sie eine Axt sahen. Aber diesmal sprach der kleine Baum den Mann mit der Axt an. „Hallo“, sagte er traurig. Der Holzfäller blieb stehen und wartete, was ihm der Baum zu sagen hatte.
„Kannst du vielleicht meine Wurzeln kappen?“ fragte der Baum. Der Mann mit der Axt schüttelte den Kopf. „Es ist noch nicht deine Zeit, lieber Baum. Du bist jung.“ Der Baum schüttelte seine Äste. „Du verstehst nicht. Ich will zu meinem Freund.“ Der Holzfäller blieb hart. „Du bist gesund. Wart’s ab, wenn der Winter erst vorbei ist, wirst du wieder glücklicher sein. Ist eine harte Zeit, uns allen fehlt das Licht. Lass dich nicht unterkriegen.“ Er wollte weiter gehen. Doch der Baum rief laut: „Halt!“ Der Mann mit der Axt blieb verwirrt stehen. Er wollte keinen jungen, gesunden Baum fällen.
„Ich mag meine Wurzeln nicht. Sie halten mich davon ab, in die Welt hineinzulaufen. Ich werde nur besucht, aber ich kann nicht selbst entscheiden, wann ich wohin gehe.“ Der Baum war verzweifelt.
„Sorry Kumpel, aber du bist nun mal ein Baum“, sagte der Holzfäller. Dann ging er in den Wald hinein.
Jeden Tag ging der Mann mit der Axt am kleinen Baum vorbei und machte sich auf den Weg, ein paar alte und kranke Bäume zu fällen. Manchmal kam er auch ohne sein Werkzeug vorbei und machte nur einen Spaziergang. Jeden Tag sprach der Baum ihn an.
„Bitte, hilf mir. Kappe meine Wurzeln, damit ich mich frei bewegen kann.“ Und jeden Tag schüttelte der Holzfäller seinen Kopf.

Die Nacht wurde länger als der Tag und der Baum fiel in einen tiefen Schlaf. Ein paar Wochen später wachte er auf. Wieder ging der Holzfäller an ihm vorbei. „Hallo“, sagte der Baum. Der Mann mit der Axt lächelte. Es schien dem Baum besser zu gehen. Doch er irrte.
„Bitte, kappe meine Wurzeln“, flehte der Baum sehnsüchtiger als jemals zuvor.
Der Mann hielt inne. Der Baum sah so unglücklich aus. Was hatte so ein Baum für einen Sinn? Er würde krank werden, dachte der Mann mit der Axt. „Willst du das wirklich?“
Der Baum antwortete mit voller Entschlossenheit: „Ja.“ Der Mann nickte. „Also gut.“ Der Baum konnte sein Glück kaum fassen. „Wie wird es sein?“ fragte er aufgeregt. „Werde ich laufen können?“ Der Mann überlegte kurz. „Du wirst die absolute Freiheit haben. Du wirst fliegen.“

Und so erbarmte sich der Mann und schlug ihm seine Wurzeln ab. Der Baum war ihm unendlich dankbar. Er breitete seine Äste aus, soweit er konnte und wartete auf das Gefühl der grenzenlosen Freiheit.
Und sie kam.